Athletik, Ausdauer, Kraft, Koordination und Körperbeherrschung. Das alles müssen Wasserballspieler mitbringen. Seit dem Jahr 1900 ist Wasserball Olympisch und damit eine der ältesten Mannschaftssportarten bei den Spielen. Anders als gedacht ist Wasserball eine Wasser- und keine Ballsportart. Aber wer die meisten Tore macht, gewinnt. Bei den Barracudas in Nürnberg ist auch der Nachwuchs Tor Jagd.
Nachwuchstraining bei den Barracudas Nürnberg. U10 und U12 trainieren gemeinsam. 30 bis 40 Kinder in unterschiedlichen Leistungsgruppen. Der Ehrgeiz ist hier groß.
Grundvoraussetzung ist das Seepferdchen. Im Training bekommt hier jeder Wasserballspieler eine richtige Schwimmausbildung. Dazu gehören auch die vier Standartschwimmtechniken Kraul, Brust, Rücken und Delfin.
Fakt ist: die Kinder können hier schon früh richtig gut schwimmen. Im Training gibt es viel zu beachten.
Der Ball darf nicht unter Wasser. Anders als an Land kann im Wasser der Körper nicht nur senkrecht, sondern auch waagrecht oder schräg sein. Ihn in genau die richtige Position für den Spielmoment zu bringen, erfordert viel Übung. Auch hat man aus dem Wasser heraus eine geringere Sichtweite als an Land.
Viel zu beachten, trotzdem immer im Fokus: der Spaß am Sport. Deshalb haben sich die Barracudas für angepasste Wettkampfregeln im Nachwuchs eingesetzt.
Außerdem gibt es nur drei anstelle von sechs Feldspielern. Ein Spiel geht vier mal acht Minuten.
Den letzten Deutschen Meister Titel holten die Barracudas im Juni 2022. Ein enormer Erfolg. Denn anders als bei den meisten ihrer Konkurrenten, sind hier alle Trainer Ehrenamtliche.
Nachwuchs mit Leidenschaft und engagierte Trainer. Wer hier trainiert, bleibt garantiert am Ball.