Summer Breeze, Rock im Park oder das Taubertal: Festivals in unserer Region sind vielfältig. Von Death Metal bis Hip-Hop: Künstler aller Genres kommen auch dieses Jahr wieder nach Mittelfranken. In Fürth ist das New-Orleans-Festival Bestandteil des Festkalenders. Jetzt feiert die Veranstaltung ihr silbernes Jubiläum.
In New Orleans ziehen Menschen nach einer Beerdigung mit Musik durch die Straßen und feiern das Leben. Dieses Lebensgefühl, die Straßenkultur und die Musik aus dem US-Bundesstaat Louisiana bringen Musikerinnen und Musiker zwei Tage lang nach Fürth. Harald Sand ist mit seiner New Orleans Rhythm Brass Band aus Nürnberg von Anfang an dabei. Seit 25 Jahren gibt es das Festival in der Kleeblattstadt. Zum Jubiläum schlagen zwölf Bands bei karibischen Temperaturen die Brücke zwischen Mittelfranken und den USA. Für tausende Menschen aus Fürth und der Umgebung hat das kostenlose Festival seinen festen Platz im Kalender. 1999 hat eine Eventagentur das Festival zum ersten Mal angeboten. Seit 2001 findet es jährlich statt. Während der Corona Pandemie musste das Festival ausfallen. Für Organisator Martin Riedel ist es das erste New-Orleans Festival – gleich im Jubiläumsjahr.
Neben regionalen Bands kommen immer mehr Gruppen aus dem In- und Ausland auf die Fürther Freiheit. Gitarrist Ron Spielman ist über die Jahre mit mehreren Bands Teil des Festivals gewesen. Mit seinem Rock-Trio ist der Musiker zum ersten Mal dabei. Zurück zu Harald Sand: Mit 35 Jahren hat der 71-Jährige seine Trompete so richtig für sich entdeckt. 1999 hat er seine Brass-Band gegründet. Damit bringt er den Sound of Louisiana in die Region nicht nur auf dem New Orleans-Festival in Fürth.