Kann ein Mord nach mehr als einem halben Jahrhundert noch aufgeklärt werden? Wenn sich die richtige Person an entscheidende Hinweise erinnert, vielleicht. Im Fall der ermordeten Cold Case Marion Baier hat die Kriminalpolizei nicht aufgegeben. Deshalb startet sie heute einen neuen Aufruf an die Öffentlichkeit.
Hier vor genau 53 Jahren wurde das Neubaugebiet in der Hainbergstraße in Oberasbach Schauplatz eines grausamen Mordes. Genau 53 Jahre später ist der Fall Marion Baier noch immer ein berüchtigter Cold Case in Franken. Mit einem Plakat am Tatort richten sich die Ermittler nun erneut an die Anwohner. Die Arbeitsgruppe “Hainberg” bei der Kriminalpolizei Fürth möchte den Fall aufklären.
Polizeibeamte finden 1973 in der Nähe der Leiche ein Silbermedaillon, das wohl dem Täter gehört haben soll. Außerdem konnten Fußspuren gesichert werden. Im Januar 2026 wird der Fall in der Fernsehsendung “Aktenzeichen XY …Ungelöst” neu aufgerollt. Mutmaßlich war es ein Sexualstraftäter, der Marion Baier vergewaltigt und anschließend erschlagen haben soll.
Auch in den Seniorenheimen in Oberasbach und Zirndorf sollen Flyer verteilt werden.
Eine DNA-Spur des Täters haben die Ermittler also bereits. Einen Verdächtigen gibt es auch nach so langer Zeit nicht.
Wer kann Angaben zum Mordfall Marion Baier machen? Wer hat das Fischerfest am 01. Juli 1973 besucht? Wer kannte Marion Baier und kann sich an deren Besuch auf dem Fischerfest erinnern? Das Plakat soll den Fall in Erinnerung rufen. Die Kriminalpolizei will den Täter finden. Hinweise werden rund um die Uhr unter der Rufnummer 0911 2112-3333 von der Polizei entgegen genommen.