Mo., 12.01.2026 , 17:35 Uhr

Wie katastrophen-sicher ist die Region: Der Experte klärt auf

Einen fertig gepackten Rucksack: So gut muss nicht jeder ausgestattet sein.

Katastrophen und Krisen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Peter Brandmann vom THW Nürnberg weiß, was wirklich wichtig ist, wenn man für einige Tage überraschend das eigene zu Hause verlassen muss. 

Das Technische Hilfswerk

Das THW ist eine ehrenamtlich Einsatzorganisation für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz in Deutschland. Bei Bedarf können Feuerwehr und Polizei hier auf Unterstützung zurückgreifen. 15.000 Ehrenamtliche sind auf mögliche Katastrophen in Bayern vorbereitet. In Mittelfranken sind es vor allem diese Katastrophen, die eintreten können. Bayernweit ist das THW Nürnberg die größte Einsatzstelle mit der besten Ausrüstung. Fahrzeuge wie beispielsweise das Berge Räumgerät kommen auch Deutschlandweit zum Einsatz. Neben den Rettungsdiensten trägt das THW wesentlich zum Schutz der Bevölkerung bei. 

Trotzdem warnt Peter Brandmann

Bei größeren Krisen kann es vorkommen, dass es nicht genug Kapazitäten gibt, um eine Notfallversorgung für alle zu gewährleisten. Zuhause ist man unterschiedlich vorbereitet. Außerdem empfiehlt der Experte immer ein Erste Hilfe Set, genügend Medikamente, eine Quelle zur eigenen Stromversorgung, ein Radio mit Akkus oder zum Kurbeln, und eine Taschenlampe zu Hause zu haben. Wer noch keine Vorkehrungen getroffen hat, findet eine Checkliste mit der wichtigsten Ausrüstung für eine Krisensituation hier.

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