Heute ist wieder Geduld gefragt: In 11 bayerischen Städten steht der ÖPNV still – darunter in Nürnberg und Fürth. Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen fahren kaum oder gar nicht, stattdessen greifen Notfahrpläne.
Die Gewerkschaft Verdi hat kurz vor der fünften Verhandlungsrunde am 15. April zum Warnstreik aufgerufen, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Beide Seiten sind sich zuletzt zwar etwas entgegengekommen, trotzdem bleiben die Differenzen deutlich:
Verdi fordert aktuell rund 550 Euro mehr Lohn bei 24 Monaten Laufzeit sowie Entlastungen bei der Arbeitszeit. Der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern hält das für schwer finanzierbar und bietet eine Erhöhung von bis zu 9 % über vier Jahre an. Die Warnstreiks bezeichnet er weiterhin als unverhältnismäßig.
Auch Events sind betroffen: Das Nürnberger Volksfest sowie das Länderspiel der DFB-Frauen im Max-Morlock-Stadion. Für das Spiel gegen Österreich empfiehlt die VAG eine frühzeitige Anreise.
Wichtig: Die S-Bahn und Regionalzüge fahren. So kommen Besucherinnen und Besucher auch weiterhin vom Hauptbahnhof zum Volksfest. Zusätzlich sind teilweise kostenlose Shuttlebusse im Einsatz – darunter auch vier historische Busse, bei denen die Mitfahrt gratis ist. Wer mit dem Taxi fährt, kann laut der Nachrichtenagentur News 5 seine Taxiquittung in einem der Festzelte gegen zwei Freigetränke eintauschen.