Schnee an Heiligabend – für viele die Idealvorstellung. 2010 gab es das letzte Mal Flächendeckend in ganz Deutschland weiße Weihnachten. Grund dafür sind die immer wärmer werdenden Winter. Für Igel die im Winterschlaf sind, nicht gerade angenehm.
Igel – etwa 500 Gram schwer, Insektenfresser und vor allem – Winterschläfer. Von November bis April suchen sich die Stacheligen Tierchen einen sicheren Ort zum Überwintern. Meist in Laub, dichte Büsche oder Erdmulden. Doch neben Fressfeinden nährt sich schon seit längerer Zeit eine weitere Gefahr.
Und wenn dann die Temperaturen plötzlich wieder sinken – erfrieren die Tiere. Doch nicht nur Igel sind betroffen: Auch Insekten und Fledermäuse haben mit den immer wärmer werdenden Wintern zu kämpfen. Das hat drastische Folgen für den Menschen, denn durch das Sterben der Tiere leidet die Artenvielfalt. Dabei ist ein Starker Winter sehr wichtig für die Natur.
Grund für die immer wärmer werdenden Winter ist vor allem der Klimawandel. Ganze 1,6 Grad Durchschnittstemperatur Anstieg seit 1886. Um den Tieren dennoch einen sicheren und angenehmen Winterschlaf zu ermöglichen, gibt Stefanie Bernhardt hilfreiche Tipps.
Doch wer jetzt selbst einen müden Igel entdeckt, kann ihm ein bisschen unter die Pfoten greifen: ein sauberes, ruhiges Plätzchen und etwas ungewürztes Hackfleisch mit Wasser reichen oft schon aus.