Fr., 05.06.2026 , 17:22 Uhr

WM 2026: Der Gastgeber-Check mit den Trainern der Nürnberg Falcons

In sechs Tagen startet die Fußball-WM in Nordamerika. Zwischen dem 11. Juni und 19. Juli werden in den USA, Kanada und Mexiko 104 Partien gespielt – so viele wie nie zuvor. Wie 2010 bestreiten das Eröffnungsspiel Mexiko und Südafrika – diesmal aber nicht in Johannesburg, sondern im legendären Azteken-Stadion in Mexiko City. Der Großteil der Partien findet allerdings in den Vereinigten Staaten statt. Doch wie fußballbegeistert sind die Amerikaner eigentlich? Das fragen wir zwei, die es wissen müssen: die US-Coaches der Nürnberg Falcons. 

Fußball in den USA auf dem Vormarsch

Nach 2002 ist die WM 2026 erst das zweite Turnier, das in mehr als einem Land stattfindet. Neben Kanada und Mexiko wird auch in den USA gespielt. Noch dominieren Basketball, Football und Baseball die Schlagzeilen. Doch Fußball wächst seit Jahren. Die WM 2026 soll dem Sport den nächsten Schub geben. 

Als ich ein Kind war, war Fußball praktisch nicht vorhanden, aber ich glaube, im Laufe der Jahre und Jahrzehnte ist der Sport wirklich gewachsen. Und ich denke, es ist eine der wichtigsten Sportarten; mittlerweile spielen alle Kinder Fußball. – Derrick Taylor, Co-Trainer Nürnberg Falcons

In den USA finden die Spiele in elf verschiedenen Städten statt. Das Finale in New York. Die Arenen teilweise riesig. Viele davon sonst Heimat von NFL-Teams.

Damit der Sport richtig durchstarten kann, brauchen die Leute Spieler wie Messi, mit denen sie sich identifizieren können – und sie müssen sehen: „Oh, diese Spieler, die so viele Jahre lang auf so hohem Niveau gespielt haben, kommen jetzt in die USA, um hier zu spielen. – Tim Black, Trainer Nürnberg Falcons 

Tim Black ist seit 2003 in Deutschland und bringt uns mit seiner Leidenschaft viel Freude. Aber wie viel Freude bringt eigentlich die deutsche und vor allem fränkische Kultur dem US-Amerikaner? 

Der Vergleich zeigt: der neue Head-Coach fühlt sich auch in Franken ziemlich wohl. Und für die Fußball-Fans vor Ort hat Derrick Taylor noch einen Tipp.

Reisen durch die USA und Menschen begegnen

Ob Stadion-Besuch oder Public Viewing in der Heimat. Die WM 2026 kann kommen. Zunächst steht am Samstagabend aber noch der direkte Vergleich Deutschland gegen USA im letzten Test vor der WM an. 

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