Drei Wochen ohne Liga-Alltag liegen hinter der SpVgg Greuther Fürth. Nach einer Woche Urlaub und intensiven Trainingstagen wartet mit Hertha BSC direkt eine große Herausforderung: Die Berliner haben bislang alle sechs Ligaspiele gewonnen. Heiko Vogel hat die Pause genutzt, um die bisherigen Wochen zu reflektieren und mit seiner Mannschaft weiter an den Abläufen zu arbeiten.
Auch für den Trainer war die Unterbrechung eine Gelegenheit, Abstand vom Fußballalltag zu gewinnen. Ganz ohne Gedanken an die Arbeit ging es allerdings nicht. Vogel blickte auf die Transferperiode, die Vorbereitung und die bisherige Saison zurück.
„Die entscheidenden Momente sind die, wo man wirklich ohne Fußball verbringt, weil man dann mit voller Energie wieder und voller Tatkraft zurückkehrt“, erklärt der Fürther Trainer.
Mit den Neuzugängen ist auch der Konkurrenzkampf im Fürther Kader gewachsen. Besonders im Mittelfeld hat Vogel inzwischen mehr Optionen. Das wirkt sich nach seiner Einschätzung bereits auf die tägliche Arbeit aus. Die jungen Spieler seien talentiert und lernwillig, auch die etablierten Kräfte würden davon profitieren.
Zum Restart wartet mit Hertha BSC der ungeschlagene Tabellenführer. Vogel erwartet eine Mannschaft mit viel individueller Qualität und großem Selbstvertrauen. Gleichzeitig sieht er Möglichkeiten für sein Team, den Berlinern gefährlich zu werden. Entscheidend sei, die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen und im richtigen Moment zuzupacken.
Nach der XXL-Pause ist wieder volle Konzentration gefragt. Fürth will Hertha die ersten Punkte abluchsen und muss sich nach der Auszeit direkt in einem echten Härtetest beweisen.