Die Baustelle auf dem Nürnberger Hauptmarkt geht in die letzte Phase. Seit April werden dort Strom-, Wasser- und Fernmeldeleitungen erneuert. Die Zeit wird langsam knapp, denn schon am 30. Juli startet das Bardentreffen – auch mit Aktionen und Auftritten auf dem Hauptmarkt. Knapp zwei Wochen bleiben also noch, damit das 50-jährige Jubiläum des Musikfestivals nicht auf einer Baustelle gefeiert werden muss. Ein aktueller Blick auf die Arbeiten stimmt jedoch zuversichtlich.
Mitten auf dem Hauptmarkt laufen die letzten Bauarbeiten. Bagger, Bauzäune und aufgerissene Pflasterflächen prägen seit Monaten das Bild. Doch das Ende ist in Sicht. Die Arbeiten liegen nach Angaben der n-ergie im Zeitplan.
Parallel läuft auch die Umgestaltung des Obstmarkts. Die Bauarbeiten werden dort voraussichtlich bis 2029 andauern. Hauptmarkt und Obstmarkt sind durch die unterirdische Infrastruktur eng miteinander verbunden. Deshalb muss im Zuge der Umgestaltung des Obstmarkts auch die Infrastruktur am Hauptmarkt abschnittsweise erneuert werden. Ersetzt werden Stromkabel, Wasserversorgungsleitungen und Fernmeldekabel.
Die ausgebauten Granitsteine werden – sofern sie unbeschädigt sind – wieder eingesetzt. Anders als am Obstmarkt gab es auf dem Hauptmarkt nur wenige überraschende archäologische Funde. Eine Baustelle im Zentrum der historischen Altstadt bringt dennoch besondere Herausforderungen mit sich – zwischen Tourismus, Wochenmarkt und zahlreichen Veranstaltungen. Doch bis zum Bardentreffen soll von den Bauarbeiten nichts mehr zu sehen sein.
„Wir sind mit dem Veranstalter seit Monaten in Kontakt. Wir werden so fertig, dass zum Bardentreffen von unserer Baumaßnahme hier nichts mehr zu sehen ist“, sagt Bauleiter Andreas Freitag.
Nach dem 50. Bardentreffen kehrt auf dem Hauptmarkt zunächst wieder Ruhe ein. Bevor im kommenden Jahr erneut Baumaßnahmen beginnen, gehört der Platz erst einmal den Veranstaltungen wie dem Herbstmarkt und wenig später dem Christkindlesmarkt.