Fr., 04.09.2026 , 16:45 Uhr

Zwischen Affenhitze und Sauwetter im Tiergarten: Wie die Tiere Sommer und Winter überstehen

Diesen Sommer folgte Hitzewelle auf Hitzewelle. Was für uns Menschen schon unangenehm werden kann, bedeutet für manche Tiere starke Belastung. Doch im Tiergarten Nürnberg arbeiten Natur und Mensch gemeinsam daran, die tierischen Bewohner gut durch Sommer und Winter zu bringen. Und dabei offenbaren sich echte Klima-Allrounder.  

Ronja und Akiba bringt nichts so schnell aus der Ruhe. Die beiden Kameldamen im Nürnberger Tiergarten kommen selbst mit sommerlicher Hitze gut klar. Denn – sie sind Meister der Anpassung.  

Dadurch müssen sie weniger schwitzen. Denn in der Wüste kommt es auf jeden Tropfen an. Aber im Gegensatz zu ihren wildlebenden Verwandten, bekommen die zwei Nürnberger Kamele im Sommer Unterstützung durch die Pflegerinnen und Pfleger.  

Schwitzen müssen auch die Besucherinnen und Besucher im Wüstenhaus. Dort herrscht dauerhaft eine Temperatur von 30 Grad – ganz zum Gefallen der tierischen Bewohner. Besonders die Pillendreher und auch Schildkröten fühlen sich hier wohl. Zu warm wird es hier nur manchmal den Wüstengimpeln – besonders dann, wenn die Sommersonne durch die Glasfenster scheint, erklärt die Auszubildende Pauline Kestler. 

Nach einem heißen Sommer kommen jetzt aber die kalten und nassen Monate auf den Tiergarten zu. Das bedeutet für Personal und Tiere eine Umstellung. Denn besonders Arten aus tropischen Regionen sind dauerhafte Minusgrade nicht gewohnt. 

Für die beiden Kameldamen Ronja und Akiba ist Kälte aber kein Problem.  

Und wenn das nicht reicht, steht auch ein trockener und bequemer Stall bereit. Denn da sind sie wie wir Menschen. Wenn es draußen früher dunkel wird, kuschelt man sich gerne ein.  

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