Mo., 06.05.2024 , 10:49 Uhr

Zwischen Bühnenbild und Musterboden: Die Werkstätten des Nürnberger Staatstheaters

Das Nürnberger Opernhaus zählt zu den bekanntesten Gebäuden der Stadt. Das prunkvolle Gebäude, die vielen Darstellenden und Stücke. Doch wenn auf der Bühne eine perfekte Show abgeliefert wird, steckt dahinter meist mehrere Monate an Arbeit. Beispielsweise bei der Entstehung des Bühnenbilds? Wir haben in den Werkstätten des Staatstheaters vorbeigeschaut.

Seit 46 Jahren arbeitet Ulrike Neuleitner als Theatermalerin in den Werkstätten des Nürnberger Staatstheaters. Aktuell ist sie dabei einen Musterboden für eine neue Oper zu entwerfen. Normalerweise wird mit dem Entwurf einer Oper etwa ein Jahr vor Premieretermin begonnen.

Bei PEL­LÉAS et MÉ­LI­SAN­DE war das allerdings alles anders.

Auf insgesamt 5000 Quadratmetern arbeitet ein Team aus 30 Personen daran, Bühnenbilder für Staatstheater, Ballett oder Oper fertigzustellen. Auch wenn Mathis Neidhardt versucht, so oft wie möglich in der Werkstatt vorbeizuschauen, fordert ihn meist eine Sache besonders heraus. Noch etwa einen Monat, dann soll das Bühnenbild ins Opernhaus gebracht werden.

Dort soll am 8. Juni die große Premiere gefeiert werden.

Für das gesamte Team der aufregendste Tag. Für Ulrike Neuleitner wird das nicht die letzte Produktion gewesen sein, bis zu ihrer Rente möchte sie noch mindestens 1 Jahr warten. 

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