2025 hat Erlangen bewegt – mit großen Ereignissen, positiven Schlagzeilen und auch Herausforderungen. In der Stadt ist viel passiert, das viele Menschen direkt betroffen hat. Wir blicken zurück auf prägende Momente des vergangenen Jahres. Ein Überblick.
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2025 feierte die Erlangener Bergkirchweih ihr 270-jähriges Jubiläum. Passend dazu war das Bier mit 14€ pro Maß auch so teuer wie nie Zuvor. Trotzdem machte das den Besucheransturm keinen Abbruch. Knapp 1 Millionen Besucherinnen und Besucher verzeichnete die Bergkirchweih laut der Touristeninfo Erlangen letztes Jahr. Insgesamt verlief die Bergkirchweih mit rund 630 Einsätzen von Polizei und Krankenwagen durchschnittlich. Die nächste Bergkirchweih findet vom 21. Mai bis zum 1. Juni statt.
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Erlangen belegte 2025 erneut den 1. Platz beim ADFC-Fahrradklimatest. Die Hugenottenstadt gewann damit in der Größenordnung 100.000 bis 200.000 Einwohnende als Fahrradfreundlichste Stadt. Erlangen punktete mit gutem Winterdienst und Werbung fürs Radfahren, kritisiert wurden Fahrraddiebstähle und ÖPNV-Mitnahmemöglichkeiten. Trotz Haushaltskonsolidierung will die Stadt das Radfahren in Erlangen weiter attraktiver machen. Unter anderem mit dem Zukunftsplan Fahrradstadt.
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2025 war für das Tierheim in Erlangen ein herausforderndes Jahr. Die Einrichtung finanziert sich überwiegend über Spenden, gleichzeitig wurden städtische Förderungen aufgrund der angespannten Haushaltslage gekürzt oder reduziert. Aktuell übernimmt die Stadt rund zehn Prozent der laufenden Kosten. Zusätzlich besteht an mehreren Stellen Sanierungsbedarf, etwa bei Dächern und Heizungen – wie es künftig weitergeht, ist derzeit noch offen.
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Auch wenn die Zahlen der Geflüchteten in Deutschland seit Mitte 2024 nach unten gehen, wurde im Oktober 2025 in Erlangen eine neue Erstaufnahmestelle für Geflüchtete eröffnet. Auf 10.000 Quadratmetern und 7. Stockwerken bietet sie Platz für rund 600 Personen. So finden Geflüchtete zwischen 3 Monaten und 1,5 Jahren eine sichere Unterkunft. In der Erstaufnahmestelle ist die Medizinische Versorgung durch einen Hausarzt, Kinderarzt und Frauenarzt vor Ort sichergestellt. Das soll Ärzte und Krankenhäuser Entlasten. Für die nächsten 10 Jahre ist die Einrichtung angemietet.