Es ist der Spatenstich für ein großes Vorhaben: Der Sportartikelhersteller Puma erweitert seinen Hauptstandort in Herzogenaurach. Auf 1.500 Quadratmeter entstehen neben einem Fitnessstudio für Mitarbeiter auch ein „Nitro Lab“ für die Entwicklung neuer Produkte. Und dass obwohl der Konzern noch bis Ende des Jahres rund 900 Stellen in der Verwaltung abbauen möchte.
Erst kürzlich wurde bekannt das knapp 30 Prozent der Anteile von Puma an den chinesischen Sportartikelhersteller Anta gehen. Der Bayerische Innenminister Joachim Hermann sieht Anteilseigner aus China dabei nicht als Gefahr. Anta hat schon während der Anteilsübernahme bekannt gegeben, dass die Eigenständigkeit von Puma für Geschäftsentscheidungen erhalten bleibt. Die Planung des Neubaus in Herzogenaurach erfolgte vor der Anteilsübernahme.
Mit der neuen Erweiterung wird Puma auch der am Standort gewachsen Mitarbeiterzahl gerecht. Wie die Zusammenarbeit zwischen China und Herzogenaurach künftig aussehen soll, wird sich in den kommenden Monaten entscheiden.