Fr., 18.07.2025 , 14:57 Uhr

Mindestlohn erhöht sich: Frauen und geringfügig entlohnte Beschäftige profitieren besonders stark

Zum 01. Januar 2026 soll der Mindestlohn auf 13,90 Euro erhöht werden. Davon profitieren rund 994.000 Jobs in Bayern – rund 15 Prozent aller mindestlohnberechtigten Beschäftigungsverhältnisse im Freistaat liegen derzeit unter dem geplanten Mindestlohn. Damit liegt Bayern zwei Prozentpunkte unter dem bundesweiten Durchschnitt (19 Prozent).

Frauen profitieren mehr

Frauen werden mit einem Anteil von 18 Prozent deutlich häufiger von der Anpassung der gesetzlichen Lohnuntergrenze profitieren als Männer mit elf Prozent. Unter den Beschäftigungsarten werden geringfügig entlohnte Beschäftigte besonders stark profitieren. Für diese liegt der Anteil der betroffenen Jobs bei mehr als der Hälfte (53 Prozent).

Mindestlohnerhöhung auf 14,60 Euro – noch mehr Betroffene

Zum 01. Januar 2027 ist eine weitere Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns geplant – auf 14,60 Euro pro Stunde. Von dieser Erhöhung werden rund 1,3 Millionen Angestellte profitieren – das entspricht rund 19 Prozent aller mindestlohnberechtigten Beschäftigungsverhältnisse.

Für Frauen liegt die geschätzte Betroffenheit von der Erhöhung auf 14,60 Euro bei 23 Prozent, für Männer bei 14 Prozent.

 

Franken Franken Fernsehen Lohn Lohnerhöhung Mindestlohn Mindestlohnerhöhung Mittelfranken Profit

Das könnte Dich auch interessieren

22.05.2026 Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in Nürnberg: Förderung für Kongresshalle und Zeppelinfeld Heute ist im Dokumentationszentrum der Testbetrieb für die neue Dauerausstellung gestartet. Sie ist Teil des Lern und Begegnungsortes, den die Stadt Nürnberg seit 2018 auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände errichten will. Dafür bekommt die Noris jetzt die Unterstützung der Bundesregierung. Bei einem Termin in der Kongresshalle stellte der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer heute eine Förderung für die Kongresshalle und das Zeppelinfeld in Aussicht. Die Baukosten für das Projekt will der 20.05.2026 Autobahn voll gesperrt: Tödlicher Verkehrsunfall auf der A6 +++ Update Der 53-jährige Fahrer des auffahrenden Lkw wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Ansbach befreit. Trotz aller Rettungsmaßnahmen verstarb der 53-Jährige noch an der Unfallstelle. Der 58-jährige Fahrer des stehenden Sattelzugs kam mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Verkehr wird einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. 19.05.2026 Kinderstation Ansbach muss schließen: ANregiomed sucht neuen Partner Es steht fest: Westmittelfrankens einzige Kinderstation muss Ende 2026 schließen – es geht um die Kinderstation in Ansbach.   Noch ist Diakoneo Betreiber der stationären Kinderstation „Wald“, hat aber den Kooperationsvertrag bereits 2024 gekündigt und zieht sich nun aus dem Gesundheitssektor zurück.   Bei der Kinderstation handelt es sich um eine Außenstelle der Klinik Hallerwiese-Cnopfschen Kinderklinik. Damit gehört die Außenstelle zum Klinikum Nürnberg, 18.05.2026 Mehrere Verletzte bei Chemieunfall: Großeinsatz in Nürnberg +++ Update +++ Wie die Polizei mitteilte, wurde damit begonnen, vor Ort Spuren zu sichern und Proben zu nehmen. Ein Labor soll herausfinden, um welchen Stoff es sich bei der ausgetretenen Chemikalie handelt. Auch der Sachschaden müsse noch ermittelt werden. (Quelle: dpa) Nach dem Chemieunfall in einer Nürnberger Firma ist ein schwerverletzter Mitarbeiter im Krankenhaus