Di., 11.06.2013 , 16:11 Uhr

Mollath wiederholt Vorwürfe gegen Ex-Frau

München – Gustl Mollath hat vor dem Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags die Vorwürfe gegen seine Ex-Frau und die Hypo-Vereinsbank bekräftigt. Zudem bat er um die Unterbringung in einem normalen Gefängnis, für den Fall einer lebenslangen Sicherheitsverwahrung.

 

Mollath, der seit sieben Jahren in einer psychatrischen Einrichtung untergebracht ist gab an, dass seine damalige Ehefrau anfänglich im Auftrag ihres Arbeitgebers illegal Schwarzgelder von Bankkunden in die Schweiz geschafft, später sogar hinter dem Rücken der HypoVereinsbank Schwarzgeld-Transfers eingefädelt habe.

 

«Ich habe gewusst, das muss aufhören – zum Schutz meiner damaligen Frau und zu meinem Schutz», sagte er. Da sich seine Ex-Frau aber uneinsichtig gezeigt habe, habe er keine andere Möglichkeit gesehen, als sich in Schreiben an beteiligte Banken, die Justiz sowie Politiker zu wenden. Die frühere Frau des Nürnbergers Gustl Mollath hat bestritten, dass Schwarzgeld-Schiebereien jemals ein Thema zwischen ihr und ihrem Ex-Mann waren.

 

Wegen Gemeingefährlichkeit in der Psychiatrie

Mollath war 2006 wegen vermuteter Gemeingefährlichkeit in die Psychiatrie eingewiesen worden – weil er laut damaligem Urteil seine Frau schwerst misshandelt und die Reifen mehrerer Dutzend Autos zerstochen habe. Mollath selbst und viele seiner Unterstützer glauben, er sei Opfer eines Komplott seiner früheren Ehefrau und der Justiz, weil er Schwarzgeldgeschäfte in Millionenhöhe aufgedeckt habe.

 

Quelle: dpa

Gustl Mollath Hypo Vereinsbank Justiz Landtag Ministerin München Nürnberg Psychiatrie Schwarzgeld Unterbringung Untersuchungsausschuss

Das könnte Dich auch interessieren

26.09.2026 Entscheidung gefallen: München darf sich für Olympische Spiele bewerben Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat abgestimmt. Sie haben sich dafür entschieden, dass München sich als Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben darf. Die Versammlung fand am 26.09.2026 ab 9:00 Uhr im Kurhaus in Baden-Baden statt. Nürnberg will vom Standort München profitieren Somit kommt auch Nürnberg  – 23.10.2026 PHP-Sicherheitslücke im Internet: Stadt Nürnberg nun doch betroffen Die PHP-Sicherheitslücke im Internet die Mittwoch Nachmittag öffentlich wurde hat nun doch Auswirkungen auf die Stadt Nürnberg: Aufgrund eines noch nicht zur Verfügung gestellten Sicherheitsupdates eines Herstellers von Netzwerkkomponenten der Schulen hat die Stadt Nürnberg entschieden, als Präventivmaßnahme bestimmte Teile des Schulnetzwerks vorübergehend abzuschalten. Betroffen davon sind lediglich private Schülergeräte. Der pädagogische Unterrichtsbetrieb ist davon nicht 22.10.2026 225-Kilo-Fliegerbombe in Nürnberg entschärft: Rund 500 Einsatzkräfte vor Ort +++ Update: Die Fliegerbombe in Nürnberg wurde erfolgreich entschärft! Um 18:34 Uhr hat Sprengmeister Sebastian Kraatz und sein Team die Bombe unschädlich gemacht. Gegen 17:30 Uhr wurde die Freigabe für die Entschärfung erteilt. Die Evakuierung ist abgeschlossen. Die letzten Einsatzkräfte verlassen das Gebiet. (Stand: 17:26 Uhr) Da der Blindgänger  an der Oberfläche liegt, ist laut 13.10.2026 „Mutmaßliche Luftnotlage“: Polizei sperrt Flughafen Nürnberg Nachdem in der Nacht der Flugverkehr vorübergehend wegen einer mutmaßlichen Drohnen-Sichtung beeinträchtigt gewesen war, sperrte die Polizei den Flughafen Nürnberg in den Mittagsstunden erneut. Wie die Polizei über den Kurznachrichtendienst „X“ mitteilte, gab es eine Meldung über eine unklare Luftnotlage. Inzwischen hat die Polizei Entwarnung gegeben. Der Flughafen bleibt vorerst gesperrt. Zu dem Polizeieinsatz kam