Mo., 26.08.2024 , 12:39 Uhr

Nach dem Messerangriff in Schwabach: Tatverdächtiger festgenommen

+++ Update vom 26.08.2024 – 15:10 Uhr

Die Polizei hat den festgenommenen Tatverdächtigen am Montagnachmittag (26.08.2024) einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser bestätigte jetzt den wegen Mordverdacht ausgestellten Untersuchungshaftbefehl. Der 59-Jährige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


Am vergangenen Montag (19.08.2024) wurden einem 42-Jährigen in Schwabach tödliche Stichverletzungen zugefügt. Der mutmaßliche Täter konnte aber vom Tatort fliehen, trotz einer einer großangelegten Fahndung. Den Ermittlenden der eingerichteten Sonderkommission der Kriminalpolizeiinspektion Schwabach gelang es zwischenzeitlich, einen Tatverdächtigen zu identifizieren. Franken Fernsehen berichtete.

Polizeibeamte nahmen am Sonntag (25.08.2024) einen 59-Jährigen fest.

In den Folgetagen richtete die Kriminalpolizei Schwabach eine 30-köpfige Sonderkommission (SOKO Georg) ein. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gelang es der SOKO, einen Tatverdächtigen zu identifizieren. Eine Spurenauswertung vom Tatort sowie digitale Spuren im Umfeld des Verstorbenen lenkten den Verdacht auf einen 59-jährigen Mann. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Nürnberg am Freitag (23.08.2024) Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen.

Dieser konnte im Zuge kriminaltaktischer Maßnahmen am Sonntag (25.08.2024) auf dem Parkplatz Bayerischer Wald an der A3 von Fahndern des Polizeipräsidiums Niederbayern festgenommen werden. Bei dem 59-jährigen Tatverdächtigen handelt es sich um einen Mann aus dem persönlichen Umfeld des Verstorbenen und seiner Ehefrau. Er besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Zur Bestätigung der Untersuchungshaft soll der Mann im Laufe des Montags (26.08.2024) einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Neben den Datenauswertungen erhärtet eine Brille, die am Tatort gefunden wurde und dem 59-Jährigen zugeordnet werden kann, den Tatverdacht gegen den Festgenommenen. Die Auswertung und der Abgleich weiterer Spuren vom Tatort dauern noch an. Das konkrete Tatmotiv ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

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