Mi., 18.02.2026 , 17:53 Uhr

Nach verdächtigem Pulver bei Gewerkschaftshaus: Substanz entpuppt sich als harmlos

+++ Update: Stand 19.02.2026 – 10:30 Uhr

In einer Pressemitteilung enthüllt Verdi den Inhalt des Drohbriefs.

“In dem Schreiben wurde explizit geäußert, Beschäftigte von ver.di sollten ‚an Milzbrand sterben‘. Als Begründung wurden Streiks genannt.” 

Zugleich lässt die Gerwerkschaft verlauten, dass sie sich von solchen Drohungen und Angriffen nicht einschüchtern lassen. Der Schutz und die Fürsorge für der  Beschäftigten stehe für Verdi an erster Stelle.

 


+++ Update: Stand 18.02.2026 – 17:45 Uhr

Ein Umschlag mit verdächtigem Inhalt bei der Gewerkschaft Verdi hat einen größeren Rettungseinsatz in Nürnberg ausgelöst – sich aber letztlich als harmlos herausgestellt. Das ergab eine Untersuchung des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

„Bei dem Pulver handelt es sich um keine gefährliche Substanz“, so die Stadtverwaltung gegenüber der dpa. Ein ausführlicher Test läuft noch beim LGL in Oberschleißheim.

Die Spezialkräfte der Münchner Feuerwehr und Experten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hatten den Stoff untersucht. Elf Personen in der betroffenen Etage des Gewerkschaftshauses müssten zunächst weiterhin im Gebäude bleiben. Die rund 60 Menschen auf den weiteren Etagen konnten das Gebäude nach und nach über einen Aufzug verlassen.


Ein Brief an die Gewerkschaft verdi hat heute am Gewerkschaftshaus am Kornmarkt für einen großen Einsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Der Brief enthielt nämlich weißes Pulver und ein Drohschreiben. Worum es sich bei der Substanz handelt ist noch unklar. Sie wurde gegen 10:30 Uhr entdeckt, der Bereich vorsorglich abgesperrt.

Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. Insbesondere zum Absender des Briefes.

 

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