Do., 06.02.2014 , 12:21 Uhr

Nürnberger Fall bei "Aktenzeichen XY ... ungelöst"

Im Fall der ermordeten Gastwirtin Anneliese Morchutt hofft die Nürnberger Kriminalpolizei auf neue Hinweise aus der Bevölkerung. Gestern machten die Ermittler einen Teil ihrer bisherigen Erkenntnisse in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ öffentlich.

 

So hat die Polizei DNA-Spuren der Täter in der Wohnung der 85-Jährigen gefunden. Diese belegen, dass der Raubmord an der Seniorin mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von zwei männlichen Tätern verübt wurde. Ein Abgleich bereits bekannter Straftäter hat bislang nicht zum Erfolg geführt. Außerdem konnten die Ermittler den Tatzeitpunkt weiter eingrenzen. Die SOKO Elsass geht mittlerweile davon aus, dass Anneliese Morchutt in der Nacht von Samstag, den 22. Juni auf Sonntag den 23. Juni in ihrer Wohnung in der Elsässer Straße überfallen wurde. Die Frau wurde gefesselt, geknebelt und ist letztendlich qualvoll erstickt.

 

Die Verbreitung dieser und anderer Informationen über die bekannte ZDF-Sendung haben der SOKO neue Hinweise gebracht. Insgesamt gingen seit der Ausstrahlung 35 Anrufe ein. Die erhoffte heiße Spur war nach bisherigem Kenntnisstand aber nicht dabei. Bislang haben die 15 Ermittler rund 200 Spuren bearbeitet. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Belohnung für wertvolle Hinweise, die zur Klärung des Falls beitragen, auf 10.000 Euro verdoppelt.

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