Am Samstagnachmittag (11.04.2026) fand im Max-Morlock-Stadion das Fußball-Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und der Spielgemeinschaft Dynamo Dresden statt.
Bereits in der Nacht zum Samstag konnte eine geplante Massenschlägerei in Eisfeld (Thüringen) der rivalisierenden Anhänger verhindert werden. Über 200 Personen hatten sich zu einer sogenannten „Drittortauseinandersetzung“ verabredet – rund 220 Polizist:innen aus Thüringen und Sachsen sowie Beamt:innen der Bundespolizei waren vor Ort. 214 Personen wurden kontrolliert und identifiziert, Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Das Max-Morlock-Stadion war mir 45.500 Zuschauenden komplett ausverkauft. Für die Sicherheit waren neben Kräften der mittelfränkischen Polizei mehrere Hundertschaften der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.
Die Fans wurden strikt getrennt, um ein Aufeinandertreffen feindlicher Gruppierungen zu verhindern.
Gegen 12:15 Uhr zündeten Dresden-Anhänger aus einem Kleinbus heraus auf der Anfahrt pyrotechnische Gegenstände. Sie führten auch Schutzbewaffnung (Zahnschutz, etc.) mit sich und wurden wegen eines Vergehens nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz angezeigt.
Während des Spiels gab es laut Polizei aber keine Störungen.
Beim Verlassen des Stadions kam es jedoch zu einer Körperverletzung zwischen zwei gegnerischen Fans, die Polizei leitet deshalb Ermittlungen ein.