In Mittelfranken sorgt das Hochwasser weiter für eine angespannte Lage. Der Große Brombachsee zum Beispiel ist inzwischen fast vollständig gefüllt.
Zeitweise bis zu 22.000 Liter Wasser pro Sekunde sind in den letzten Wochen aus der Altmühl in den See geflossen. Dadurch konnten Überschwemmungen zunächst verhindert werden. Jetzt ist der Speicher aber nahezu voll. Das bedeutet: Mehr Hochwasser fließt direkt die Altmühl hinunter. Flussabwärts kommt es deshalb zu den stärksten Überschwemmungen in diesem Winter.
Ein großes Gebiet nördlich des Altmühlsees – das sogenannte Wiesmet – ist sogar bewusst überflutet worden. Entspannung ist aber in Sicht: In den nächsten Tagen wird trockenes und milderes Wetter erwartet. Dann kann nach und nach wieder Wasser aus dem Brombachsee abgelassen werden, um Platz für mögliches weiteres Hochwasser im Frühjahr zu schaffen.
Und auch in Regionen wie Ansbach oder Veitsbronn kommt es seit Tagen zu massiven Überschwemmungen. Verletzte gibt es zum Glück bislang keine. Sicherheitsmaßnahmen sind bereits getroffen worden. Auch langfristige, um auch zukünftig sicher vor Überschwemmungen zu sein.