Fr., 08.01.2016 , 11:38 Uhr

Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht auch in Nürnberg und Ansbach

Am 07.01.2016 meldeten sich im Laufe des Tages mehrere Frauen bei unterschiedlichen Polizeidienststellen in Mittelfranken und zeigten sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht durch unbekannte Täter an. Laut Angaben der Frauen und der Zeugen soll es sich bei den Angreifern um Personen aus dem nordafrikanischen beziehungsweise arabischen Raum gehandelt haben.

 

 

In Nürnberg hielten sich zwei junge Frauen (18 und 19 Jahre) in der Silvesternacht in der Königstraße auf, als sie von einer Gruppe von ca. 20 männlichen Ausländern, nach Aussagen der Geschädigten aus dem arabischen Raum, umringt wurden. In der Folge seien die Frauen trotz heftiger Gegenwehr umarmt, geküsst und unsittlich an Ober- und Unterkörper berührt worden. Anschließend entfernten sich die Männer lachend. Entwendet wurde den Geschädigten nichts.

Beschreibung der Tatverdächtigen:

Mitte 20, dunkler Hauttyp, dunkle Augen, teilweise schwarze Bärte, unbekannte Sprache (kein Deutsch und kein Englisch)

Die 18-jährige erstattete erst auf den Rat von Freunden und aufgrund der Medienpräsenz des Themas am Spätabend des 07.01.2016 Anzeige bei der Polizei. Vorher hatte sie sich nicht getraut.

Ein weiterer ähnlicher Vorfall, der am gleichen Tag bei der Polizeiinspektion Ansbach angezeigt wurde, ereignete sich am Johann-Sebastian-Bach-Platz in Ansbach. Drei Frauen im Alter vom 16, 18 und 19 Jahren, wurden durch vier dunkelhäutige Männer, vermutlich Schwarzafrikaner, eingekreist und sexuell attackiert. Die Geschädigten wurden von den Männern mit Gewalt festgehalten, geküsst und am ganzen Körper unsittlich berührt.

In allen Fällen hat das zuständige Fachkommissariat der Kripo in Nürnberg beziehungsweise Ansbach die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die in der Silvesternacht entsprechende Beobachtungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können oder eventuell über Handyaufnahmen verfügen, die Ermittlungsansätze liefern können werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333, mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Bei der Polizeiinspektion Feuchtwangen hat am Abend des 07.01.2016 eine 19-jährige Frau Anzeige erstattet, die sich an Silvester in Köln aufgehalten hatte, und dort ebenfalls Opfer eines sexuellen Übergriffes geworden war. Die Anzeige wird zuständigkeitshalber zur weiteren Sachbearbeitung nach Köln übersandt. Das Polizeipräsidium Mittelfranken bittet, dass sich Opfer und Zeugen bei etwaigen Vorfällen möglichst zeitnah an die Polizei wenden, um eine schnelle Fahndung und eine konsequente Strafverfolgung zu ermöglichen.

Das könnte Dich auch interessieren

26.06.2026 Einigung im Bundestag: Finanzreform zur Entlastung der Kommunen beschlossen Gut eine Woche vor der Parlamentarischen Sommerpause haben sich Bund und Länder dort auf eine Finanzreform zur Entlastung der Kommunen geeinigt.   Nachdem der Bund in der Vergangenheit schon mehrmals Gesetze verabschiedet hat, die für Kommunen Mehrausgaben oder Einnahmeausfälle zur Folge hatten, soll nun die Regel “Wer bestellt, bezahlt” gelten.  Konkret bedeutet das: Wenn die 26.06.2026 Verirrtes Wildschwein auf dem Südfriedhof: Stadt warnt Besuchende Gestern (25.06.2026) hat ein verirrtes Wildschwein auf dem Nürnberger Südfriedhof für Erstaunen gesorgt. Mehrere Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende haben das Tier auf dem Gelände gesichtet. Die Friedhofsverwaltung hat aus Sicherheitsgründen die Eingänge gesperrt, Trauerfeiern und Beisetzungen konnten dennoch wie geplant stattfinden. Bei dem Tier scheint es sich um einen Einzelgänger zu handeln – es 26.06.2026 Grafflmarkt Fürth: Stadt ergreift Maßnahmen gegen Hitzwelle Die Fürther Altstadt verwandelt sich heute und morgen (26./27.06.26) wieder in ein Paradies für Schnäppchenjäger – der Grafflmarkt steht an. Freitag hat der Markt von 16 bis 22 Uhr geöffnet, Samstag von 8 bis 16 Uhr. Er erstreckt sich vom Kirchenplatz über die Gustavstraße und den Grünen Markt bis zum Löwenplatz. Kostenloses Trinkwasser Aufgrund der 26.06.2026 Studie der IHK belegt: Bayern ist Start-Up Land Nummer eins Bayern ist Start-Up Land Nummer eins – noch vor Berlin. Darüber freute sich Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister, heute in seiner Regierungserklärung. Rund 4.400 Start-ups gibt es aktuell im Freistaat, wie eine Studie der Bayerischen Industrie- und Handelskammer ergeben hat. Damit das so bleibt fordert Aiwanger weniger Bürokratie und schnellere Verfahren für Unternehmensgründungen. Ziel sei eine vollständige Digitalisierung des Gründungsprozesses. Aiwanger sieht