Mi., 25.09.2024 , 09:43 Uhr

Sind die Fetten Jahre jetzt vorbei? Bayerische Wirtschaft schrumpft

Die bayerische Wirtschaft ist im ersten Halbjahr des Jahres 2024 um 0,6% geschrumpft. Das gab das Statistische Landesamt in Fürth am Dienstag, den 24.09.2024 bekannt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Bundesrepublik Deutschland schrumpfte im selben Zeitraum um 0,2%. Die Zahlen sind aktuell noch vorläufig, aber das Landesamt hat die Inflation bereits einberechnet. Mit diesem Ergebnis schrumpfte nur in drei Bundesländern das BIP stärker als im Freistaat. Ursachen für die leichte Rezession gab die Behörde nicht an. In Bayern hat die Ausfuhr von Waren aus der Industrie eine besondere Bedeutung. Produkte made in Germany haben es auf dem Weltmarkt aktuell schwerer.

Vbw schlägt Alarm – DGB sieht Chancen in der Transformation

Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) macht die Politik der Bundesregierung für die Schwäche der Wirtschaft verantwortlich. Ihr Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt spricht von einer Strukturkrise und einer Deindustrialisierung der Wirtschaft. Er fordert die Bundesregierung dazu auf, Unternehmen zu entlasten und Bürokratie abzubauen. Auch für die kommenden Tarifverhandlungen wünscht er sich Zurückhaltung. Auch der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) gibt der Ampel-Regierung die Schuld an der Entwicklung. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Bayern, Bernhard Stiedl, widerspricht diesen Meinungen. Dass sich die Wirtschaft stark verändere, sei zwar eine Herausforderung, biete aber auch Chancen für die bayerische Wirtschaft. Er wünscht stattdessen mehr Innovation, Weiterbildung und nachhaltige Strukturen für die heimische Ökonomie.

Bayerische Wirtschaft Bayerisches Wirtschaftsministerium Bayern DGB Franken Franken Fernsehen Fürth Mittelfranken Statisches Landesamt Fürth vbw

Das könnte Dich auch interessieren

03.08.2026 Wasserrettungseinsatz in Fürth: Person mutmaßlich in der Rednitz vermisst In Fürth lief am Montagnachmittag (03.08.2026) ein großer Wasserrettungseinsatz im Bereich der Maxbrücke. In der Rednitz wurde ein herrenloses Schlauchboot gefunden. Nach Polizeiangaben gehen die Behörden bisher nicht von einer vermissten Person aus.  Die Rettungskräfte waren trotzdem mit mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Feuerwehr, Polizei sowie Spezialteams der DLRG und der Wasserwacht sind ausgerückt. Die Suchmaßnahmen liefen auf und am Wasser. Die Rednitz wurde systematisch 02.07.2026 Brand in einem Mehrfamilienhaus in Fürth: Eine Person schwer verletzt Am Donnerstagvormittag (02.07.2026) brach in einer Wohnung in Fürth ein Feuer aus. Der Integrierten Leitstelle wurde der Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Waldstraße gemeldet. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei stand die Wohnung im fünften Obergeschoss bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Der 49-jährige Bewohner wurde bei 26.06.2026 Grafflmarkt Fürth: Stadt ergreift Maßnahmen gegen Hitzwelle Die Fürther Altstadt verwandelt sich heute und morgen (26./27.06.26) wieder in ein Paradies für Schnäppchenjäger – der Grafflmarkt steht an. Freitag hat der Markt von 16 bis 22 Uhr geöffnet, Samstag von 8 bis 16 Uhr. Er erstreckt sich vom Kirchenplatz über die Gustavstraße und den Grünen Markt bis zum Löwenplatz. Kostenloses Trinkwasser Aufgrund der 26.06.2026 Studie der IHK belegt: Bayern ist Start-Up Land Nummer eins Bayern ist Start-Up Land Nummer eins – noch vor Berlin. Darüber freute sich Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister, heute in seiner Regierungserklärung. Rund 4.400 Start-ups gibt es aktuell im Freistaat, wie eine Studie der Bayerischen Industrie- und Handelskammer ergeben hat. Damit das so bleibt fordert Aiwanger weniger Bürokratie und schnellere Verfahren für Unternehmensgründungen. Ziel sei eine vollständige Digitalisierung des Gründungsprozesses. Aiwanger sieht