Mi., 25.09.2024 , 13:10 Uhr

Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth: Ermittlungskommission Kette führt zu 13 Haftbefehlen

Es ist ein Erfolg für die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth: Sie konnte gegen 13 Verdächtige einen Haftbefehl erwirken. Die mutmaßlichen Täter sitzen nun in Untersuchungshaft. Gegen 20 weitere Personen ermitteln die Behörden aktuell noch. Das hat die Staatsanwaltschaft gemeinsam mit der Polizei Mittelfranken bekannt gegeben.  

70 Taten sollen die 13 Männer im Alter von 17 bis 27 begangen haben. Die Staatsanwaltschaft macht die Personen vor allem für Diebstähle, Raub und Körperverletzungen verantwortlich. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen stammten die Verdächtigen aus Syrien, Marokko und Algerien. Sie seien für weitere Taten in ganz Bayern verantwortlich.  

EKO “Kette” als Antwort auf mehr Straftaten in der Innenstadt  

Gegen Straftaten dieser Art ermittelt die Ermittlungskommission (EKO) aus Staatsanwaltschaft und Polizei seit Ende Juli. Damit haben die Behörden darauf reagiert, dass in der Nürnberger Innenstadt Diebstähle, Körperverletzungen und Drogendelikte zugenommen hätten. Die mutmaßlichen Täter seien dabei oft in Gruppen aufgetreten. Insgesamt hat die Polizei aktuell 40 Verdächtige ausgemacht. Seit dem EKO mit der Arbeit begonnen hat, gehen die Straftaten in diesem Bereich zurück.

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