Di., 11.03.2025 , 11:53 Uhr

Streiks am 13. März: Diese Stellen in der Region sind betroffen

Am 13. März haben die Gewerkschaften im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst zu Warnstreiks aufgerufen.

Nürnberg

Von Mittwoch bis Freitag (12. – 14.03.2025) ist in Nürnberg mit Warnstreiks zu rechnen. Betroffen ist unter anderem der
Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg. Die Restmülltonnen und Bioabfallbehälter werden an diesen Tagen nicht geleert und die
Abfuhr nicht nachgeholt. In der darauffolgenden Woche kann es außerdem zu Terminverschiebungen kommen. Sollten die Tonnen für die Abfallmenge nicht ausreichen, können Bürgerinnen und Bürger laut der Stadt zusätzlich Säcke neben die Abfallbehälter stellen.

Für geplante Sperrmüllabholungen werden neue Abholtermine vereinbart. Neben der Müllabfuhr sind weitere Dienstleistungen des ASN vom Warnstreik betroffen. Die Reststoffdeponie Süd und die Gartenabfallsammelstellen bleiben geschlossen. Die Wertstoffhöfe haben am 12. März regulär geöffnet. Ab dem 13. März können vorzeitige Schließungen der Wertstoffhöfe nicht ausgeschlossen werden. Am 14. und 15. März bleiben sehr wahrscheinlich alle Wertstoffhöfe geschlossen.

Am 12. und 13. März 2025 streiken auch Mitarbeitende des Jugendamts. Bei den Service­- und Beratungsstellen sowie der Jugendamtsverwaltung kann es am jeweiligen Streiktag zu einer eingeschränkten Erreichbarkeit kommen. Der Allgemeine Sozialdienst sowie die Kinderschutz­-Hotline (Telefon: 0911/231­3333) sind uneingeschränkt erreichbar. Auch städtische Einrichtungen der Kindertagesbetreuung können von den Warnstreiks betroffen sein. Die Kindertageseinrichtungen in städtischer Trägerschaft bleiben ganztägig geschlossen, sofern die Beschäftigten in den jeweiligen Einrichtungen an diesem Tag die Arbeit niederlegen. Für den angekündigten Warnstreik gibt es keine Notbetreuung. Eine Regelung in der Notdienstvereinbarung für städtischen Kitas haben die Gewerkschaften abgelehnt. Eltern werden kurzfristig von ihrer Kita informiert, ob die Einrichtung bestreikt wird oder geöffnet bleibt. Am 14. März haben die Einrichtungen wieder regulär geöffnet.

Auch alle Bäder des städtischen Eigenbetriebs NürnbergBad sind vom Streik betroffen.

 

Fürth

In der Kleeblattstadt kann es auch bei der Stadtverwaltung zu Einschränkungen kommen. Die Zulassungsstelle im Straßenverkehrsamt bleibt geschlossen. Auch Mitarbeiter der städtischen Abfallwirtschaft beteiligen sich an dem Streiktag. In Kindertageseinrichtungen unter städtischer Trägerschaft ist mit Schließungen bzw. Einschränkungen zu rechnen. Kitas, die aufgrund von Personalmangel nicht öffnen können, weisen am Eingang darauf hin und informieren, welche Ersatzeinrichtung geöffnet hat. Am Donnerstag (13. März) ist dafür ab 7 Uhr eine Hotline unter 0911 974-1429 eingerichtet. Eltern werden darum gebeten, Kinder am Warnstreiktag nur dann in die Kinderkrippe, den Kindergarten oder den Kinderhort zu bringen, wenn die Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann.

Erlangen

Die Stadt Erlangen geht davon aus, dass verschiedene Bereiche von den Arbeitsniederlegungen betroffen sind und es zu Einschränkungen kommt. Detaillierte Informationen liegen bislang nicht vor. Im Bereich der Kindertageseinrichtungen werden Eltern gebeten, sich möglichst direkt bei der Einrichtung zum Streik und möglichen Notbetreuungsalternativen zu informieren.

 

Einschränkungen im ÖPNV

Am 13. März 2025 finden unter anderem mehrere Demonstrationszüge im Stadtgebiet von Nürnberg statt. Die VAG Nürnberg wird nicht bestreikt, ist aber trotzdem betroffen. Die Verantwortlichen rechnen zwischen 7.30 und 10.00 Uhr mit Behinderungen:

  • Straßenbahnlinien 4, 6 und 10
  • Buslinie 34 (Plärrer – Friedrich-Ebert-Platz)
  • Buslinie 36 (Plärrer – Doku-Zentrum)
  • Buslinie 68 (Gustav-Adolf-Straße – Langwasser Mitte)

Hier können Sie sich zusätzlich über die aktuellen Einschränkungen informieren.

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