Di., 03.03.2026 , 17:01 Uhr

Teilzeit 2025 auf dem Höchststand: Durchschnittliche Wochenarbeitszeit bleibt gleich

Die Teilzeitbeschäftigung hat in Deutschland laut dpa 2025 einen Höchststand erreicht. Das ergab eine neue Berechnung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Allerdings arbeiteten die Teilzeitbeschäftigten in der Woche mehr als im Vergleich zu 2024. Damit blieb die durchschnittliche Wochenarbeitszeit aller Beschäftigten auf dem Niveau von 2024 – damit ist sie höher als in früheren Jahren.

Demnach erhöhte sich die Zahl der in Teilzeit Beschäftigten um 1 Prozent auf 16,88 Millionen. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten ging dagegen um 0,6 Prozent auf 25,43 Millionen zurück. Die Teilzeitquote erhöhte sich so auf 39,9 Prozent – laut IAB ein Höchststand bei den Jahreswerten.

Gründe

Die Beschäftigung in Branchen mit einem hohen Teilzeitanteil – wie dem Gesundheits- und Sozialwesen – hat zugenommen. Das ist ein Grund für die aktuelle Entwicklung. In Branchen mit einem hohen Vollzeitanteil – wie der Industrie – ging die Teilzeit gleichzeitig zurück.

Teilzeit war bisher kein Verlustgeschäft. Dennoch gibt es hier noch viel zu gewinnen, vor allem bei einer stärkeren beruflichen Entwicklung von Frauen“, erläutert IAB-Experte Enzo Weber.

Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit arbeitete mehr als jede zweite Frau 2025 in Deutschland in Teilzeit, bei den Männern war es nur jeder Siebte. Zum Stichtag, den 30. Juni, waren 16,2 Millionen Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt – ein Plus von 50.000 im Vergleich zu 2024. Das lag aber daran, dass mehr Frauen in Teilzeit arbeiteten.

Gleich viele Erwerbstätige

Die Zahl der Erwerbstätigen blieb laut dem Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 2025 in Deutschland in etwa gleich – das sind 45,98 Millionen. Insgesamt arbeiteten sie etwa 61,26 Milliarden Stunden. Das sind 0,2 Prozent weniger noch 2024.

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