Mi., 02.07.2014 , 12:48 Uhr

Tote Braut aus Emskirchen – Urteil verschoben

Nürnberg – Im Prozess um den Mord an einer jungen Frau kurz vor ihrer Hochzeit hat die Anklage eine lebenslange Haftstrafe für ihren Verlobten gefordert. Die Staatsanwältin sah es am Mittwoch vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth als erwiesen an, dass der 40 Jahre alte Angeklagte im Sommer 2013 seine Verlobte erwürgt habe. Er soll die Frau nach der Tat bei Gerhardshofen in die Aisch geworfen haben. Auch die Verteidigung hielt heute ihre Plädoyers, das Urteil soll aber erst am Donnerstag verkündet werden.

 

 

Die Staatsanwältin sprach von einem heimtückischen Mord. Nach dem Plädoyer der Nebenklage und der Verteidigung wollte das Gericht zunächst noch im Laufe des Tages ein Urteil sprechen. Mittlerweile wurde die Urteilsverkündung jedoch auf Donnerstag verschoben. Der Angeklagte hatte die Tat zunächst gestanden. An Details konnte er sich nicht erinnern und begründete dies mit der Einnahme von Schlaftabletten. Kurze Zeit später widerrief er sein Geständnis und sagte, mehrere Maskierte hätten seine Verlobte entführt und getötet. Diese hätten ihn gezwungen, den leblosen Körper in den Fluss zu werfen. In der Untersuchungshaft fühlte sich der 40-Jährige dann verfolgt. Er wurde in der Psychiatrie untergebracht.

 

Der Gutachter hielt den Angeklagten für voll schuldfähig. Der Experte sagte, er glaube nicht, dass der Mann eine psychische Erkrankung habe oder Medikamente zu Erinnerungslücken geführt hätten. Im Fall einer Verurteilung muss der Angeklagte mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen.

 

Quelle: dpa

 

 

Videos zum Thema:

Emskirchen: Prozess gegen Bräutigam geht weiter

Wende im Mord-Prozess um die Braut aus Emskirchen?

Tote in der Aisch: Verlobter ab heute vor Gericht

Aisch Emskirchen Franken Fernsehen Gerhardshofen Mittelfranken Nürnberg Plädoyers Prozess Roy E. Tote braut Urteil Verlobte

Das könnte Dich auch interessieren

02.09.2025 Überraschender Freispruch: Urteil für Beerbacher Brandstifter fiel bereits nach zwei Verhandlungstagen Nach nur zwei Verhandlungstagen fiel das Urteil des Landgerichts Nürnberg. Der 39-jährige Serienbrandstifter von Beerbach muss nicht zurück ins Gefängnis. Er hat seine Taten gestanden – Im Februar und März 2024 hat der Schuldige in Beerbach bei Abenberg vier Brände gelegt und zwei weitere versucht zu legen. Er wurde jedoch wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen, ein Aufenthalt 13.03.2026 Großeinsatz im Stadtteil Weiherhaus: Massiver Brand in Doppelhaushälfte Heute Nacht (01.03.26) kam es gegen 01:30 Uhr zu einem Großeinsatz im Nürnberger Stadtteil Weiherhaus. In einer Doppelhaushälfte kam es zu einem Großbrand. Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg-Worzeldorf rückten aus. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort. Noch während der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte über Funk die Meldung, dass sich 12.03.2026 Wegen Landfriedensbruchs: Durchsuchungen mit Schwerpunkt in Mittelfranken Am 26. April 2025 kam es bei einer Demonstration in der Nürnberger Innenstadt zu Gewalttätigkeiten aus einer Menschenmenge heraus. Es besteht laut Polizeipräsidium Mittelfranken der Verdacht des Landfriedensbruchs gemäß § 125 StGB. Nach Ermittlungen hat das Amtsgericht Nürnberg Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Bei einem Objekt ordnete die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth im Verlauf des Einsatzes eine Durchsuchung wegen Gefahr 09.03.2026 Fliegerbombe in Lichtenreuth: Entschärfung abgeschlossen Update vom 10.03.2026 12.04 Uhr Die Fliegerbombe ist entschärft und wird nun abtransportiert. Alle Abschnitte sind geräumt und die Evakuierung damit abgeschlossen. Während der Entschärfung muss der Luftraum aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Gegen 10:36 Uhr hat die Entschärfung der 450 Kilo schweren amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Am heutigen Montag (09.03.2026) wurde in