Mo., 13.10.2025 , 11:26 Uhr

Verstärkte Kontrollen am Nürnberger Hauptbahnhof: Bekämpfung von Kriminalität und Sicherheitsgefühl stärken

Update vom 14.10.2025 – Stand: 15:50 Uhr

Bei der Aktion gegen Gewaltkriminalität an Bahnhöfen hat die Bundespolizei in Bayern hunderte Menschen kontrolliert. Insgesamt waren rund 270 Beamtinnen und Beamte im Einsatz – nicht nur in Nürnberg, sondern auch in München und Aschaffenburg. In knapp 30 Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet. Darunter seien zwölf Verfahren wegen Gewaltdelikten, teilte die Bundespolizeidirektion München gegen über der dpa mit. Es gehe dabei um Körperverletzungen, Bedrohungen und Widerstand gegen die Beamten.

Hunderte Kontrollen durchgeführt

729 Mal haben die Bundespolizistinnen und -polizisten während der Kontrollen Personalien aufgenommen. Je 60 Mal erteilten die Beamt:innen Platzverweise und sprachen Menschen an, bei denen sie davon ausgingen, dass sie die öffentliche Sicherheit stören könnten. Dazu kamen elf Fälle, in denen Menschen an den drei Bahnhöfen verbotene Gegenständ, zum Beispiel Messer, dabeihatten.

 


Die Bundespolizei verstärkte am Wochenende ihre Präsenz am Nürnberger Hauptbahnhof!

Grund für die Maßnahme ist die Bekämpfung von Gewaltkriminalität an Bahnhöfen – der Nürnberger Hauptbahnhof ist einer der gefährlichsten Bahnhöfe bundesweit. Außerdem möchte die Polizei Tatverdächtige frühzeitig erkennen und das Sicherheitsgefühl der Reisenden und Bahnhofs-Beschäftigten nachhaltig stärken.

Daher soll mit mehr uniformierten aber auch zivilen Kräften am Wochenende kontrolliert werden. Die Beamtinnen und Beamten kontrollieren auch Personen am Bahnhof ohne konkreten Grund. Die Aktion war Teil eines bundesweiten Schwerpunkteinsatzes.

In Vergangenheit gab es immer mal wieder Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität am Bahnhof. Neben dem Einsatz von mehr Kräften soll auch verstärkte Videoüberwachung die Gewalttaten sinken lassen.

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