In Ansbach hat ein Jungbulle am Montagmittag (30.03.2026) für ordentlich Trubel gesorgt. Das Tier entkam beim Verladen auf dem Gelände eines Rinderzuchtvereins und spazierte zunächst durch ein nahegelegenes Gewerbegebiet. Mehrere Polizeistreifen versuchten, den Bullen einzufangen, doch „Michi“ – wie ihn die Einsatzkräfte tauften – ließ sich nicht so leicht festhalten. Nach kurzer Flucht drückte er sich durch eine Hecke und machte es sich schließlich im Garten eines Einfamilienhauses gemütlich. Ganz gelassen beobachtete er das Treiben um sich herum.
Um das Tier sicher einzufangen, kam ein Tierarzt hinzu und verabreichte ein Beruhigungsmittel. Zwar war der Bulle nun etwas sediert, konnte sich aber weiterhin eigenständig bewegen. Schließlich gelang es, ihn aus dem Garten zu führen und in einen Anhänger zu verladen.