Fr., 29.05.2026 , 14:56 Uhr

Waldbrandgefahr in Mittelfranken: Regierung ordnet Luftbeobachtungen an

Am Wochenende werden wieder Luftbeobachtungen durchgeführt.

Die Regierung von Mittelfranken hat das in Abstimmung mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung angeordnet. Die Flüge finden am 30. und 31. Mai 2026 stattund sind eine vorbeugende Maßnahme zur Waldbrandbekämpfung. Die Flüge finden in den Nachmittagsstunden statt, wenn die Waldbrandgefahr durch die steigenden Temperaturen und Freizeitaktivitäten der Bevölkerung am größten ist. 

 

Die Waldbrandgefahr in der Region hat laut der Regierung von Mittelfranken in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Hauptursache ist die fortschreitende Abtrocknung der obersten Bodenschichten in den Wäldern. Fehlende Niederschläge, anhaltend hohe Temperaturen und auffrischender Wind entziehen dem Boden derzeit schnell Feuchtigkeit. Bereits kleinste Zündquellen können Brände verursachen. Daher mahnt die Regierung zur Vorsicht – sowohl im Wald selbst als auch in der unmittelbaren Umgebung.

Nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist im Zeitraum der Befliegung keine grundlegende Entspannung der Lage zu erwarten. Ohne ergiebige Niederschläge bleibt die Waldbrandgefahr auf erhöhtem Niveau. 

Die Stützpunkte der Luftrettungsstaffel Ansbach-Petersdorf und Schwabach-Büchenbach übernehmen die Einsätze.  

Die Regierung appelliert an die Waldbesucher, folgende Regeln einzuhalten: 

 

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