Mo., 18.11.2013 , 13:10 Uhr

Warnstreik bei Tochterunternehmen der Post

Nürnberg – Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi sind am heutigen Morgen die Beschäftigten zweier Posttöchter in einen Warnstreik getreten. Dazu hatte die Gewerkschaft  aufgerufen, nachdem die Arbeitgeber trotz Gewinnsteigerung kein Angebot für eine Lohnerhöhung vorgelegt hatten.

 

Eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent wird für die 4000 bundesweiten Mitarbeiter von der Gewerkschaft gefordert. Trotz einer Gewinnsteigerung wollten die Tochterunternehmen Post InHaus und E-Post Solutions kein zusätzliches Geld an deren Beschäftigte auszahlen. „ Die Beschäftigten haben kein Verständnis mehr für dieses skandalöse Verhalten des Postarbeitgebers“, kommentiert Gewerkschaftssekretärin Jessica Quinten die Situation.

In der Metropolregion Nürnberg haben einige große Konzerne Druckaufträge an DP InHaus vergeben, welche aufgrund des Streiks nun nicht erledigt werden.

 

Franken Franken Fernsehen Metropolregion Nürnberg Nürnberg Post Streik Tarifverhandlungen Verdi

Das könnte Dich auch interessieren

18.02.2026 Nach verdächtigem Pulver bei Gewerkschaftshaus: Substanz entpuppt sich als harmlos +++ Update: Stand 19.02.2026 – 10:30 Uhr In einer Pressemitteilung enthüllt Verdi den Inhalt des Drohbriefs. “In dem Schreiben wurde explizit geäußert, Beschäftigte von ver.di sollten ‚an Milzbrand sterben‘. Als Begründung wurden Streiks genannt.”  Zugleich lässt die Gerwerkschaft verlauten, dass sie sich von solchen Drohungen und Angriffen nicht einschüchtern lassen. Der Schutz und die Fürsorge 12.03.2026 Wegen Landfriedensbruchs: Durchsuchungen mit Schwerpunkt in Mittelfranken Am 26. April 2025 kam es bei einer Demonstration in der Nürnberger Innenstadt zu Gewalttätigkeiten aus einer Menschenmenge heraus. Es besteht laut Polizeipräsidium Mittelfranken der Verdacht des Landfriedensbruchs gemäß § 125 StGB. Nach Ermittlungen hat das Amtsgericht Nürnberg Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Bei einem Objekt ordnete die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth im Verlauf des Einsatzes eine Durchsuchung wegen Gefahr 04.03.2026 Bahnstrecke Nürnberg - Bamberg gesperrt: Auch ICE-Verbindung betroffen Die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg wurde heute Morgen (04.03.2026) zeitweise gesperrt, so die dpa. Nach Angaben der Deutschen Bahn gab es einen Notarzteinsatz zwischen Bamberg und Strullendorf. Gegen 9.30 Uhr teilte die Bahn mit, dass der Einsatz beendet und die Strecke wieder frei sei. Es kann laut Deutscher Bahn aber zu Folgebeeinträchtigungen kommen. Beeinträchtigungen 24.02.2026 Zwei Tage Stillstand: Erneuter Streik im öffentlicher Nahverkehr Erneuter Streik im öffentlichen Nahverkehr! Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Mitglieder zur Arbeitsniederlegung aufgefordert – diesmal für zwei Tage. Demnach wird Freitag und Samstag (27.02./28.02.) in 13 bayerischen Städten gestreikt. In Mittelfranken sind die Städte Nürnberg, Fürth und Schwabach betroffen. Auch in anderen Teilen Deutschlands wird gestreikt. Busse und Bahnen werden nicht fahren. Wie bei