Aufgrund eines bundesweiten Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi bleibt der Nahverkehr in vielen Städten, darunter auch in Mittelfranken, ganztägig eingeschränkt. Besonders betroffen sind Städte wie Nürnberg, Regensburg, Bamberg und Schweinfurt.
Die S-Bahnen in Nürnberg sind nicht betroffen. Der Arbeitskampf richtet sich in erster Linie gegen die Arbeitsbedingungen im kommunalen Nahverkehr, darunter kürzere Arbeitszeiten und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In Bayern fordert die Gewerkschaft außerdem höhere Löhne und Gehälter.
Wegerisiko
Pendler müssen auf alternative Verkehrsmittel ausweichen, da Busse und Straßenbahnen vielerorts nicht fahren. Arbeitnehmer tragen weiterhin das „Wegerisiko“ und müssen rechtzeitig am Arbeitsplatz erscheinen, auch wenn der öffentliche Nahverkehr ausfällt. Auch Schülerinnen und Schüler haben nicht automatisch schulfrei.