Mi., 30.04.2025 , 15:03 Uhr

Wegen Waldbrandgefahr: Regierung von Mittelfranken ordnet Luftbeobachtung an

Die Regierung von Mittelfranken ordnet im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung Luftbeobachtungen an. Vom 1. Mai bis zum 4. Mai 2025 gilt die Maßnahme zur vorbeugenden Waldbrandbekämpfung. Das vermeldet die Regierung von Mittelfranken heute. Die Flüge finden immer in den Nachmittagsstunden statt, wenn die Waldbrandgefahr am größten ist. Das liegt an den steigenden Temperaturen und auch an den Freizeitaktivitäten der Bevölkerung.

Die Route

Folgende Stützpunkte der Luftrettungsstaffel übernehmen die Einsätze: Ansbach, Gunzenhausen, Rothenburg o.d.T. und Gunzenhausen. Die Piloten fliegen dabei eine festgelegte Route: Von Erlangen-Dechsendorf über Schnaittach, Hersbruck und Allersberg bis nach Pleinfeld führt. Von dort wird über Abenberg, Nürnberg-Moorenbrunn, Nürnberg-Buchenbühl und Erlangen-Tennenlohe, mit einer Schleife über Emskirchen, Wilhermsdorf, Heilsbronn und Windsbach wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Sebalder und Lorenzer Reichswald gefährdet

Durch die Luftbeobachter können besonders gefährdeten Waldgebiete, z. B. der Sebalder und Lorenzer Reichswald bei Nürnberg und auch das westliche Mittelfranken aus der Luft gut eingesehen und auf mögliche Rauchentwicklung kontrolliert werden. Gefährdet sind vor allem lichte Kiefernbestände und von der Bevölkerung stark besuchte Wälder in Ballungsgebieten. Der Deutsche Wetterdienst erwartet für den kommenden Feiertag und das darauffolgende Wochenende hohe Temperaturen. Da auch und kein flächendeckender Regen erwartet wird, herrscht in weiten Teilen Mittelfrankens hohe Waldbrandgefahr. Ehrenamtliche Piloten der Luftrettungsstaffel Mittelfranken führen die Flüge durch. An Bord des eingesetzten Flugzeugs befinden sich neben dem Piloten je eigens dafür ausgebildete Luftbeobachter der Feuerwehr und der Forstbehörden.

Franken Fernsehen hatte über die Luftrettungsstaffel berichtet.

Franken Franken Fernsehen Luftbeobachtung Mittelfranken Regierung von Mittelfranken Waldbrandgefahr

Das könnte Dich auch interessieren

08.07.2025 Durch den Wetterumschwung: Waldbrandgefahr als niedrig einzuschätzen, dennoch wird zur Vorsicht geraten Durch den Wetterumschwung samt Abkühlung und Regen hat sich die Situation in den fränkischen Wäldern etwas entspannt und die Waldbrandgefahr ist laut Feuerwehr Nürnberg aktuell als eher niedriger einzuschätzen. Dennoch wird zur Vorsicht geraten Trotzdem rät die Feuerwehr weiter zur Vorsicht, denn es ist schwer einzuschätzen, wie tief der Regen in den Boden eingesickert ist. 29.04.2026 Beschlüsse im Bundeskabinett: Sparpaket für Krankenversicherungen & Haushalt 2027 Das Bundeskabinett hat heute ein umfassendes Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung beschlossen. Ziel ist es zu verhindern, dass Beiträge steigen, und die Kassenfinanzen bis 2030 zu stabilisieren. Sparpaket Krankenversicherungen Dafür sollen unter anderem Patientinnen und Patienten bei Medikamenten mehr zuzahlen und die kostenlose Mitversicherung für Familien wird eingeschränkt. Vergütungen für Ärzte und Kliniken sollen begrenzt 29.04.2026 276. Frankenderby im Ronhof: Verkehrshinweise und Umleitungen Für das Frankenderby am 3. Mai um 13.30 Uhr im Sportpark Ronhof gibt es ab etwa 8.30 Uhr Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet. Das hat die Stadt Fürth jetzt vermeldet. Sperrungen und Halteverbote Rund um das Stadion am Laubenweg wird ein Sicherheitsbereich inklusive Halteverbote eingerichtet, dieser wird von folgenden Straßen gebildet: Kronacher Straße, Storchenstraße, Frankenschnellweg, Erlanger Straße und 29.04.2026 Klimawandel zeigt sich deutlich in Europa: Dürren, Hitzewellen und Co. Der Klimawandel zeigt sich in Europa immer deutlicher: 2025 gab es hier zum Beispiel einen enormen Rückgang der Schnee- und Eisbedeckung, Dürren, Hitzewellen, Waldbrände und Meereserwärmung – einige davon mit Rekordwerten. Das besagt der neue European State of the Climate (ESOTC) 2025 Report des Klimawandeldienstes Copernicus und der WMO, also der Weltwetterorganisation. Dafür haben rund