Nürnberger Westen – Samstagabend (14.02.2026). Ein 33-jähriger Autofahrer rast rücksichtslos und mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit durch die Stadt, verursachte mehrere Unfälle und gefährdete andere Verkehrsteilnehmende.
Gegen 21:40 Uhr war ein weißer Skoda Fabia mit tschechischer Zulassung im Bereich der Rothenburger Straße unterwegs.
Zeugen meldeten per Notruf, dass das Fahrzeug immer wieder die Fahrspur wechselt, stark beschleunigt und insgesamt sehr rasant unterwegs sei.
Kurz darauf verursachte der Fahrer im Bereich der Austraße einen Unfall und stieß mit einem Mercedes zusammen. Er hielt jedoch nicht an, sondern gab Gas und fuhr in Richtung Frankenschnellweg davon. Daraufhin kollidierte er mit einem VW, raste über den Gehweg davon und prallte gegen einen Opel, der gerade an einer roten Ampel wartete.
Zahlreiche Streifen fahndeten nach dem Verdächtigten – der Skoda fuhr währenddessen mit teilweise 100 km/h durch den Nürnberger Westen, geriet mehrfach auf die Gegenfahrbahn und fuhr über rote Ampeln. Bei einer Kollision mit dem Bordstein verlor das Fahrzeug einen Reifen. Der Verdächtigte ließ sich davon nicht beirren und führte seine Fahrt fort – dabei prallte er noch gegen einen Skoda und einen Opel.
Das völlig deformierte Auto konnte im Bereich der Gärtnerstraße nicht mehr weiterfahren. Die zwei Mitfahrer des Skodas stiegen aus und ergriffen die Flucht. Die Polizei konnte die Männer (22, 35, ukrainisch) wenig später stoppen.
Eine Streife nahm den 33-jährigen Fahrer (ebenfalls ukrainisch) vorläufig fest. Während der Festnahme griff er einen Polizisten an und trat gegen dessen Oberkörper. Der Fahrer bespuckte und beleidigte die Beamten.
Erste Ermittlungen der Polizei zeigen, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis hat. Er muss sich wegen zahlreicher Verkehrsstraftaten sowie unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. Während der rasanten Fahrt wurde niemand verletzt.
Um die Tat vollständig aufklären zu können, richtet sich die Nürnberger Verkehrspolizei an die Öffentlichkeit mit folgenden Fragen:
Zeugen sollen sich unter der Rufnummer 0911 65831530 an die Verkehrspolizei Nürnberg wenden.