Fr., 05.06.2026 , 15:32 Uhr

Zwei Fliegerbomben gefunden: 300 Menschen in Fürth evakuiert

Erstmeldung (Stand 05.06.2026 um 15:30 Uhr)

Bei Sondierungsarbeiten auf einem Feld an der Gruberstraße in Fürth wurden heute zwei je 50 Kilogramm schwere Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Das teilt die Stadt Fürth am Nachmittag mit.

In einem Radius von 300 Metern rund um den Fundort muss geräumt werden, betroffen sind rund 300 Menschen. Ab 16 Uhr beginnt die Evakuierung. Einsatzkräfte informieren die Bevölkerung im betroffenen Gebiet. Das BRK richtet ab etwa 15.30 Uhr die Turnhalle der Soldnerschule in der Soldnerstraße 60 als Anlaufstelle ein.

Ein Sprengmeister-Team sowie Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. Voraussichtlich müssen während der Entschärfung auch die Südwesttangente, die Bahnstrecke (Nürnberg–Würzburg) und der Luftraum im betroffenen Abschnitt gesperrt werden.

Wann genau die Entschärfung der Bomben stattfinden soll ist bisher noch nicht bekannt.


Update ( Stand 05.06.2026 um 17.30 Uhr)

Die Evakuierung im Bereich rund um die Gruberstraße läuft weiterhin. Die Räumung der betroffenen Häuser und Wohnungen soll voraussichtlich bis 18 Uhr abgeschlossen sein.

Im Anschluss beginnt die Entschärfung der beiden 50-Kilogramm-Fliegerbomben. Dafür werden ab 18 Uhr weitere Sperrungen eingerichtet: Die Südwest-Tangente ist zwischen den Anschlussstellen Fürth-Fürberg und Fürth West/Burgfarrnbach gesperrt, ebenso die Hafenstraße ab Ecke Manfred-Roth-Straße. Auch der Main-Donau-Kanal sowie der Luftraum im betroffenen Bereich sind gesperrt.

Für den Bahnverkehr kommt es ebenfalls zu Einschränkungen: Zwischen Siegelsdorf und Fürth Hbf sowie zwischen Neustadt an der Aisch und Fürth wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, zusätzlich sind Fern- und Regionalverkehr auf der Strecke Würzburg–Nürnberg betroffen. Züge werden umgeleitet, es kommt zu Verspätungen.

Ortskundige werden weiterhin gebeten, das Gebiet großräumig zu umfahren. Die Entschärfung der Bomben hat inzwischen begonnen.

 


Update ( Stand 05.06.2026 um 19.13 Uhr)

Beide Bomben wurden erfolgreich entschärft.

Bahnstrecke Evakuierung Fliegerbombe Fundort Fürth Gruberstraße Sprengmeister Südwesttangente Weltkrieg

Das könnte Dich auch interessieren

22.10.2026 225-Kilo-Fliegerbombe in Nürnberg entschärft: Rund 500 Einsatzkräfte vor Ort +++ Update: Die Fliegerbombe in Nürnberg wurde erfolgreich entschärft! Um 18:34 Uhr hat Sprengmeister Sebastian Kraatz und sein Team die Bombe unschädlich gemacht. Gegen 17:30 Uhr wurde die Freigabe für die Entschärfung erteilt. Die Evakuierung ist abgeschlossen. Die letzten Einsatzkräfte verlassen das Gebiet. (Stand: 17:26 Uhr) Da der Blindgänger  an der Oberfläche liegt, ist laut 28.09.2026 Fliegerbombe gefunden: 150 Kilogramm schwerer Blindgänger in der Winter-Günther-Straße +++ Update 15:20 Uhr +++ Die Fliegerbombe wurde von Sprengmeister Sebastian Kraatz entschärft. Die Anwohnerinnen und Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren. +++ Update 14:25 Uhr +++ Die Evakuierung ist abgeschlossen. Das betroffene Firmenareal von Siemens Energy und weitere anliegende Betriebe sind geräumt, darunter das Betriebsgelände der VAG Verkehrs Aktiengesellschaft Nürnberg an der Heinrich-Alfes-Straße, die 14.09.2026 Schüsse aus dem fahrenden Auto: Beifahrer schießt auf Südwesttangente mehrmals in die Luft Am Samstagnachmittag (12.09.2026) schoss ein Mann auf der Südwesttangente bei Fürth aus einem fahrenden Auto in die Luft. Gegen 16:15 Uhr wurde das Polizeipräsidium Mittelfranken alarmiert. Auf der Südwesttangente kurz vor der Ausfahrt Fürth-Fürberg sei ein Verkehrsteilnehmer auf einen BMW aufmerksam geworden. Dessen Beifahrer schoss mehrmals aus dem Fahrzeug mit einer Pistole in die Luft. 04.05.2026 70 Kilogramm schwer: Fliegerbombe am Nürnberger Südfriedhof entschärft +++ Update +++ Die Fliegerbombe konnte gestern (04.05.2026) gegen 20 Uhr entschärft werden. Es handelte sich um eine US-amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Rund 80 Einsatzkräfte waren vor Ort. Kurz darauf konnten auch die Sperren für die Evakuierungszone aufgehoben werden. Auch die Anwohnerinnen und Anwohner konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurück. Der Südfriedhof